Parken 2001

Fachmesse PARKEN 2001 auf Erfolgskurs:

Effektives Forum mit intensiver Arbeitsatmosphäre

         

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Ausstellerverzeichnis

Fachtagung

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Mit einem sehr zufrieden stellenden Ergebnis endete am Donnerstag, 28. Juni, die Fachmesse PARKEN 2001 in Frankfurt. Zwei Tage standen in Halle 6.1 Planung, Bau und Bewirtschaftung der Einrichtungen des ruhenden Verkehrs im Mittelpunkt des Interesses. 75 Aussteller aus sechs Nationen informierten Betreiber von Parkhäusern und Tiefgaragen sowie Vertreter von Städten und Kommunen und Facility-Manager über neue Technologien sowie aktuelle Entwicklungen der Parkierungsbranche. Zeitgleich veranstaltete der Bundesverband der Park- und Garagenhäuser e.V., Köln, seine Jahreshauptversammlung und eine Fachtagung, deren Schwerpunkt die Euro-Umstellung der Parkabfertigungs-Anlagen war. Mit rund 1.500 Fachbesuchern verzeichnete der Veranstalter, Messe Frankfurt Ausstellungen (MFA) GmbH, eine klare Akzeptanz-Steigerung im Vergleich zur vorherigen Veranstaltung.

„Komprimiert, konzentriert und effektiv, ein deutlicher Zugewinn im Vergleich zur PARKEN 1999, eine wichtige Veranstaltung und optimale Plattform für die ganze Branche“, so lautete das Anbieter-Fazit der PARKEN 2001. Zudem wurden die hohe Fach- und Entscheidungs-Kompetenz sowie die Intensität der Arbeitsatmosphäre unterstrichen.

Zwingender Informations- und Handlungsbedarf durch Währungsumstellung – GeldKarte als Entlastung
Ohne Frage dominierten der zwingende Informations- und Handlungsbedarf rund um Ausrüstung und Projektmanagement für eine fristgemäße Umstellung der Kassenautomaten und sonstige von der Währungsumstellung betroffene Anlagenteile die PARKEN 2001. Der Euro-Count-down tickt im Eiltempo: Während es für Vertreter der Parkhausunternehmen allerhöchste Zeit ist, planerische und organisatorische Entscheidungen für die Umrüstung bzw. Erneuerung ihrer Systeme zu treffen oder wichtige Deta
ils noch abzustimmen, gilt es auf Herstellerseite pünktliche Lieferung und rechtzeitigen Service zu garantieren. Letztere geben unter der Prämisse eines reibungslosen Ablaufs entsprechend strenge Zeitpläne vor. Auch für die Ausrüstung mit Euro-Wechselgeld endet die Bestellfrist bei den Kreditinstituten im September.
Neben der „Euro-Konfiguration“ des technischen Apparates heißt es für Parkhausbetr
eiber außerdem, die komplizierte Umstrukturierung der Parkentgelte unter den spezifischen Euro-Vorzeichen vorzunehmen. „Um Umrechnungsverluste zu vermeiden, ist rechnerisches Fingerspitzengefühl gefordert“, so Gerhard Trost-Heutmekers, Geschäftsführer des Bundes-verbandes der Park- und Garagenhäuser. „Außerdem muss in variablen Zeittakten gerechnet werden, um auf automatenfreundliche gerade Cent-Beträge zu kommen. Weiter werden die Münz-Reserven Anfang des Jahres knapp  sein und auch das systematische ‚Aussaugen’ der Rückgeldgeber in den Automaten muss vermieden werden.“ Zudem sei auch die kostenintensive Münzgeld-Verarbeitung bei den Kreditinstituten zu berücksichtigen, erklärt Trost-Heutmekers weiter. Der Verband könne keine allgemeinverbindlichen Lösungen vorschlagen, liefere aber alle erforderlichen Informationen mit engem Praxisbezug, die der Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung individueller Spezifikationen dienten. Ein wichtiges und entlastendes Instrument sei darüber hinaus die Nutzung der GeldKarte sowie die Unterstützung bei der Einführung durch die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) vertretenen Verbände der Banken und Sparkassen.

 

Die nächste PARKEN in Deutschland findet am 25. und 26. Juni 2003 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt. 

Informationen zur PARKEN erhalten Interessenten bei der MFA GmbH unter Tel.: 0611-95166-43, per Telefax unter 0611-95166-24 oder per E-Mail unter Parken@mfa.messefrankfurt.com
 


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Bericht über das Fachprogramm anlässlich der „PARKEN 2001“
von Gerhard Trost-Heutmekers

Der Countdown läuft – Parkhausbranche rüstet für den Euro um
Am 27. und 28. Juni 2001 trafen sich in Frankfurt am Main Inhaber und Repräsentanten der Parkhausbetreibergesellschaften, um über die mit der Einführung des Euro zusammenhängenden Fragen und Probleme im Bereich der Parkraumbewirtschaftung zu diskutieren.
Parallel zu dieser vom Bundesverband der Park- und Garagenhäuser e.V. getragenen Fachtagung fand in der Messe Frankfurt die „PARKEN 2001“, eine Produktschau von Herstellern und Dienstleistern rund um das Parkhaus statt (siehe Bericht auf dieser Seite).

Rainer-Michael Rudolph, geschäftsführender Gesellschafter der Park-Bau Gruppe und nunmehr Vorsitzender des Verbandsvorstandes, forderte die Unternehmen in seiner Eröffnungsansprache auf, möglichst umgehend sämtliche Schritte zu veranlassen, die für einen reibungslosen Übergang zur neuen Währung erforderlich sind. Hierzu zählen sowohl die technischen Maßnahmen zur Anpassung der Parkabfertigungsanlagen als auch die Neugestaltung der Parkentgelte in „automatengerechte“ Euro-Beträge.
Die verbleibende Zeit bis zum Januar 2002 sei kürzer als mancher denke und es bestehe jetzt dringender Handlungsbedarf.

Frühzeitige Verfügbarkeit von Euro Bargeld

Das Eröffnungsreferat hielt Dr. Reinhold Rickes vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Er erläuterte den rund 250 Teilnehmern die Bedingungen für eine frühzeitige Verfügbarkeit von Euro Bargeld. Die Parkhausbetriebsunternehmen sind darauf angewiesen, bereits vor dem Stichtag 1. Januar 2002 über Euro-Bargeld zu verfügen, um die Kassenautomaten in den Parkhäusern und auf Parkplätzen zu bestücken und sie in die Lage zu versetzen, passendes Rückgeld zu geben. Bekanntlich gehört die Parkhausbranche zu denjenigen automatengestützten Dienstleistern, die nicht nur Geld annehmen sondern auch Wechselgeld über die Automaten herausgeben.
Die Rahmenbedingungen für die vorzeitige Abgabe von Euro-Bargeld an Geschäftskunden regelt das Euro-Bargeldeinführungskonzept für die Bundesrepublik Deutschland, welches am 2. April 2002 von 24 Wirtschaftsverbänden, 3 Bundesministerien und der Deutschen Bundesbank als Federführerin gemeinsam beschlossen wurde.
Der Geschäftskunde solle frühzeitig seinen Bedarf an Euro-Bargeld ermitteln und bei seinem Kreditinstitut anmelden. Ab 1. September 2001 sei die Vorabversorung möglich (Sub-Frontloading). Klären müssen die Geschäftskunden mit ihrem Kreditinstitut, ab wann sie über das Bargeld verfügen wollen, wie es transportiert und wo es gegebenenfalls gelagert werden soll.
Hinweise zur Feststellung des Wechselgeldbedarfs bietet laut Dr. Rickes die Webseite des DSGV unter www.dsgv.de (klicken Sie auf Service – Analysen).
Der frühzeitigen Abgabe von Euro-Bargeld an Geschäftskunden liegen allgemeine Geschäftsbedingungen der Kreditwirtschaft zugrunde, die die wesentlichen Verfahrensfragen regeln. Auszugsweise heißt es dort:
Soweit nicht abweichend vereinbart (z. B. bei Sonderwünschen des Geschäftskunden hinsichtlich der Sortierung oder Verpackung von Euro-Bargeld), erhebt das Kreditinstitut für die Weitergabe der von der Bundesbank gefertigten Banknoten- und Münzhaushaltsmischungen sowie für die Bereitstellung der von dem Kreditinstitut gefertigten Münzmischungen kein Entgelt.
  • Die Deutsche Bundesbank ist zum 31. Dezember 2001 Eigentümerin des vor dem 1. Januar 2002 abgegebenen Euro-Bargeldes. Der Geschäftskunde erwirbt Eigentum an dem übernommenen Euro-Bargeld am 1. Januar 2002.
  • Mit der Übergabe des Euro-Bargeldes an den Geschäftskunden geht die Sachgefahr, insbesondere die Gefahr des zufälligen Untergangs und des Abhandenkommens, auf den Geschäftskunden über.
  • Bei Übergabe des Euro-Bargeldes hat der Geschäftskunde oder das von ihm beauftragte Werttransportunternehmen unverzüglich das abgeholte Euro-Bargeld auf dessen Vollständigkeit zu überprüfen und eventuelle Unstimmigkeiten dem Kreditinstitut zu melden.
  • Der Geschäftskunde ist entsprechend den Sorgfaltspflichten eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmanns verpflichtet, Euro-Münzen in geeigneter Weise und Euro-Banknoten in der Weise sicher zu lagern, wie dies bei seinen Eigenbeständen an D-Mark-Banknoten üblich ist.
  • Der Geschäftskunde darf Euro-Bargeld ausschließlich an seine unselbständigen Niederlassungen in Deutschland weitergeben.
  • Der Geschäftskunde darf vor dem 01. Januar 2002 kein Euro-Bargeld an Dritte weitergeben oder auf andere Weise in den Verkehr bringen. Hiervon ausgenommen sind Münzhaushaltsmischungen, die ab dem 17. Dezember 2001 abgegeben werden dürfen.
  • Die Deutsche Bundesbank ist berechtigt, die Einhaltung der Verpflichtungen der Geschäftskunden aus dieser Vereinbarung, insbesondere hinsichtlich des Verbots der Inverkehrgabe von Euro-Bargeld vor dem 1. Januar             2002, zu kontrollieren. Zu diesem Zweck ist die Deutsche Bundesbank berechtigt, bei dem Geschäftskunden zu den üblichen Geschäftszeiten Prüfungen durchzuführen.

Allerdings, so Dr. Rickes, treffen die Geschäftsbedingungen keine Aussagen über den Zeitpunkt der Belastung des Kundenkontos mit dem Wert des vorzeitig abgegebenen Euro-Bargeldes. Von den Wirtschaftsverbänden wurde gefordert, in den AGB festzuschreiben, dass die Belastung der Geschäftskunden-Konten erst nach dem 1. Januar 2002 erfolge. Dieser Forderung habe man aber seitens der Kreditwirtschaft nicht nachkommen können, weil die Festschreibung des Belastungszeitpunktes gegen kartellrechtliche Bestimmungen verstoßen würde. Um aber dem verständlichen Verlangen der Wirtschaft zu entsprechen, werde man eine gemeinsame Erklärung herausgegeben, die auszugsweise folgenden Inhalt hat:
Vor diesem Hintergrund besteht hinsichtlich einer angemessenen Beteiligung der Geschäftskunden Einvernehmen, dass bei der Festlegung des Belastungstermins für das Subfrontloading insbesondere die Kreditwürdigkeit und der Zeitpunkt der Ausstattung des Geschäftskunden mit Euro-Bargeld eine Rolle spielen. Hinsichtlich des Zeitpunktes gilt: Die Belastungskonditionen sollten sich verbessern, je früher ein Geschäftskunde Euro-Bargeld übernimmt und damit sein Kreditinstitut entlastet. Des Weiteren besteht Einvernehmen, dass Geschäftskunden, die zwecks Eigenfertigung von Euro-Münzmischungen vorab mit sortenreinen Normcontainer ausgestattet werden, die – gemäß den besonderen Bedingungen der Deutschen Bundesbank für die vorzeitige Abgabe von Euro-Bargeld - gewährte Vergütung von 400 Euro zusteht.

Er selbst gehe davon aus, dass die Belastung der Kundenkonten im allgemeinen erst zum 2. Januar erfolgen werde. Dies entspreche auch den Gesprächen zwischen der europäischen Kommission und den europäischen Bankenverbänden vom 20. Februar 2001. Dort sei Einverständnis darüber hergestellt worden, die Konten von Händlern, also von Geschäftskunden im allgemeinen, die den Banken für die gelieferten Münzen und Banknoten eine Sicherheit bieten können, nicht vor dem 1. Januar 2002 zu belasten.
Dr. Rickes stellte klar, dass es sich bei der vorzeitigen Abgabe von Euro-Bargeld an Geschäftskunden um ein normales Kreditgeschäft handele, bei dem wie üblich eine Sicherheitenstellung und die Kreditwürdigkeit geprüft würden. 
Für die Kreditwirtschaft führe das Sub-Frontloading zu höheren Liquiditätskosten, da Banken und Sparkassen für die vorzeitige Abgabe von Euro-Bargeld an Geschäftskunden Sicherheiten bei der Deutsche Bundesbank stellen müssen. Gleichwohl sei es erklärte Absicht der Sparkassen, kundenorientierte Lösungen zu finden.
Bedenken, dass angesichts der Anzahl von Euro-Münzen eine Münzknappheit entstehen könnte, teilte Dr. Rickes nicht.
Den Teilnehmern empfahl er , bei der Planung und Beschaffung von Euro-Bargeld, folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:

  • Wie sieht der bisherige Bedarf an Wechselgeld je Kasse im Unternehmen aus?
  • Welcher zusätzliche Bestand an Wechselgeld muss zu Beginn des Jahres 2002 eingeplant werden (inkl. Sicherheitsreserve)?
  • Welche Lagerkapazität steht zur Verfügung?
  • Welcher Versicherungsschutz ist erforderlich?
  • Wie sieht die Vereinbarung mit der Sparkasse/Bank aus?
  • Welche Transportressourcen (eigene oder Werttransportunternehmen) stehen zur Verfügung?
  • Ist eine Konfektionierung und Portionierung je Verkaufsstelle durch Werttransportunternehmen möglich?
  • Ist eine Beschaffung von sog. Firmen-Starter-Kits möglich und sinnvoll?

Letztlich sprach er sich auch dafür aus, die möglichen Bargeldprobleme durch den Einsatz unbarer Zahlungsmittel, wie z.B. die GeldKarte auszugleichen.
Dr. Rickes schloss seinen Vortrag mit dem Versprechen, dass sich die Sparkassen als Partner der mittelständischen Wirtschaft verstehen und für umfangreiches Sub-Frontloading sorgen werden.

Münzmengen und Parkpreise
Mitglieder des betriebswirtschaftlichen Ausschusses des Verbandes stellten am 28. Juni ihre Berechnungsmodelle für die Ermittlung der Wechselgeldmenge dar, die in den ersten Tagen des Jahres 2002 benötigt wird, um Kassenautomaten mit Euro-Bargeld zu bestücken. Ferner schilderten sie, wie in ihren Betrieben die neuen Parkpreise in Euro lauten werden und welche Überlegungen zu der jeweiligen Preisgestaltung geführt haben.

Ein detailliertes Rechenmodell für die Bargeldbedarfsermittlung stellte Gerald Stuible (Parkhaus Stuible, Nürnberg) vor. Er nannte die für seine Annahmen notwendigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen und bezog das voraussichtliche Zahlverhalten der Kunden in sein Berechnungsmodell mit ein. Auf Einzelheiten soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. G. Stuible bietet den Mitgliedern eine Ausarbeitung seines Vortrages mit den entsprechenden
Excel-Tabellen an. Wer daran interessiert ist, kann diese über die Geschäftsstelle, die Internet-Seite des Verbandes (Termine – Parken 2001 – Link in diesem Bericht anklicken) oder auch direkt von Herrn Stuible beziehen. 

Frank Brombach (BREPARK, Bremen) und Jürgen Neeten (CPS, Köln) schilderten anhand von Einzelbeispielen, wie die Parkpreise in ihren Objekten ab 1. Januar 2002 in Euro lauten und wie diese ermittelt wurden. Auch hier wird auf die Möglichkeit verwiesen, beispielhafte Tabellen über die Geschäftsstelle oder das Internet zu beziehen. 
Generell, so kann man sagen, gibt es keine allgemeinverbindliche Empfehlung. Die Preisgestaltung in Euro hängt insbesondere von folgenden Aspekten ab
 Wie ist das Parkverhalten bzw. die Verweildauer der Kurzparker?
 Welche Münzwertigkeiten sollen durch den Automaten akzeptiert werden?
 Welche Tarifschritte sind geplant?
Die Ausführungen der Referenten zeigten, dass die Bandbreite von durchgängigen Preissenkungen durch einfaches „Halbieren“ der gegenwärtigen Preise, über moderate Preiserhöhungen bis zu entsprechenden Mischkalkulationen reicht. Welche Variante gewählt wird, ist jeweils abhängig von der konkreten Situation in einem Objekt.

Dringend empfohlen wird, in den Anfangswochen keine hochwertigen Euro-Scheine zuzulassen. Die Grenze sollte auf jeden Fall bei dem Wert 20 EUR, besser 10 EUR liegen, um das Aussaugen der Münzspeicher zu vermeiden.
Die Preisanpassung sollte bereits jetzt ermittelt und festgelegt werden.

Abfertigungstechnik auf Euro umstellen
In einem zweiten Diskussionsblock beschäftigten sich die Teilnehmer mit technischen Fragen der Umrüstung von bestehenden Parkabfertigungsanlagen. Die Hersteller der Abfertigungstechnik waren in Vorbereitung der Versammlung durch den Verband angeschrieben worden, um sich zu folgenden Fragen zu äußern:

  • Was muss konkret geschehen, damit die Anlagen zum 1. Januar 2002 umgerüstet sind?
  • Wie ist der Ablauf der Umstellung der Abfertigungstechnik zum 1. Januar 2002?
  • Welches Zubehör ist erforderlich bzw. zu beschaffen?
  • Organisatorische und genaue zeitliche Vorgaben.
  • Welche Leistungen erbringen die Firmen bis zu welchem Zeitpunkt?
  • Was wird von den Anwendern (Parkhausbetreibern) erwartet?
  • Ist auf jeden Fall gewährleistet, dass zum 1. Januar 2002 umgestellt ist, wenn seitens der Anwender die Empfehlungen der Hersteller beachtet werden?

Die Antworten der Firmen lagen den Teilnehmern in schriftlicher Form vor und werden bzw. wurden noch einmal allen Verbandsmitgliedern per Post zugeschickt.
Werner Schardt, der die Diskussion moderierte, verwies darauf, dass die technische Vorbereitung auf den Euro nur dann erfolgreich sein könne, wenn auch die Anwender (Parkhausbetreiber) ihre „Hausaufgaben“ machen würden. Welche Erwartungen die Hersteller diesbezüglich hätten, sei in dem Antwortschreiben der SkiData AG deutlich zum Ausdruck gekommen:

·   frühzeitige Bestellung, um Verzögerungen durch Lieferanten der       Hersteller zu vermeiden (Münz- und Banknotenprüfer);

·    frühzeitige Festlegung eines Termins mit dem Servicetechniker, um die Anlage auf den Euro vorzubereiten;

·    frühzeitige Festlegung der Parkpreise in Euro;

·    aktive Informationspolitik gegenüber den Kunden;

·    Vorbereitung einer eventuell notwendigen Handkassierung;

·     Bevorratung von Wechselgeld;

·     Verfügbarkeit von Personal während der Systemumstellung (Urlaubssperre). 

Ein Beispiel, wie die Umstellung der Kassenautomaten vonstatten gehen wird, schilderte Fritz Steinlehner vom Flughafen München. Die dort vorhandene Technik wird es nach seinen Worten ermöglichen, parallel an jedem Kassenautomaten Euro und DM zu kassieren und auch herauszugeben. 

Abschließend stellte Werner Schardt fest, dass nahezu alle Aspekte, die bei der Vorbereitung der Euro-Phase zu berücksichtigen sind, zur Sprache gekommen seien. Er hoffe, dass die Mitglieder nunmehr so weit gerüstet seien, die Währungsumstellung mit so wenig wirtschaftlichen Verlusten wie möglich zu überstehen.

Marketing der GeldKarte – ZKA unterstützt Konzept des Verbandes
Einen weiteren Schwerpunkt der Fachtagung bildete die Diskussion über den Einsatz der GeldKarte. Der Verband hat in der Vergangenheit hierzu eine umfangreiche Informationspolitik für seine Mitglieder betrieben. Um den Kunden in den Parkhäusern den Einsatz der GeldKarte „schmackhaft“ zu machen und überhaupt auf die Existenz dieses Zahlungsmittels hinzuweisen, wurde auf Veranlassung des Verbandes ein Marketingkonzept entwickelt, welches von Friedrich Dammann, Dammann Market.ing vorgestellt wurde. Sowohl die Tagungsteilnehmer als auch die Mitglieder des Verbandes erhalten das Marketingkonzept in Form einer verwertbaren Arbeitsmappe.
Das vom Bundesverband der Park- und Garagenhäuser entwickelte Marketingkonzept zum Einsatz der GeldKarte findet auch die offizielle Unterstützung des Zentralen Kreditausschusses. Mitglieder des Verbandes, die noch in diesem Jahr Marketingmaßnahmen zum Einsatz der GeldKarte durchführen, können einen finanziellen Zuschuss über das örtliche Kreditinstitut erhalten. Über das Verfahren zur Beantragung der Mittel wurde bereits durch die Verbandsgeschäftsstelle per Rundschreiben im Anschluss an die Tagung in Frankfurt informiert. Anfragen können an die Verbandsgeschäftsstelle gerichtet werden.
Dr. Kathrin Schier, Euro-Kartensysteme, Frankfurt und Matthias Kaufmann, S-CARD Service GmbH, Stuttgart, informierten die Teilnehmer über den bisherigen Verbreitungsgrad der GeldKarte und die Planungen zur Verbreitung des GeldKartensystems im europäischen Ausland.
Die GeldKarte als Zahlungsmittel in der Parkraumbewirtschaftung wird bisher in 317 deutschen Städten akzeptiert. Die Zahl der Bezahltransaktionen betrug im Jahr 4,2 Mio. und 1999 20,7 Mio. Nach Schätzung von Herrn Kaufmann wurde im Jahr 2000 eine weitere Steigerung um 30 Prozent erzielt.
Nach seiner Auffassung ist sie auf dem besten Wege, sich als Zahlungsmittel im Kleingeldbereich mehr und mehr zu etablieren. 

Frau Dr. Schier teilte mit, dass die GeldKarte bereits jetzt in Frankreich und Luxemburg einsetzbar sei. Mit anderen europäischen Ländern würden Verhandlungen über die Einführung des GeldKarten-Standards geführt. 

Workshops stießen auf großes Interesse
Neben „Euro“ und GeldKarte“ wurden Workshops zu folgenden Themen durchgeführt:
„Pilotprojekt ‚elektronischer Fahrschein’ in Bremen“
„Tagesparkscheine als Problemlösung bei der Parkraumbewirtschaftung im Straßenraum in Mannheim“
„Alternative Lüftungskonzepte für Tiefgaragen und Parkhäuser“

Eine zusammenfassende Darstellung wird die nächste Ausgabe von „Parkhaus aktuell“ enthalten. 

Die nächste PARKEN in Deutschland findet am 25. und 26. Juni 2003 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt. Informationen zur PARKEN erhalten Interessenten bei der MFA GmbH unter 0611-95166-43, per Telefax unter 0611-95166-24 oder per E-Mail unter Parken@mfa.messefrankfurt.com.


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Ausstellerverzeichnis

PARKEN 2001  

Aussteller   Ausstellungsartikel  
AMANO Electronics Europe N.V./S.A., B-Genk Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik), Kassenautomaten, Parkscheinautomaten, Schranken, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen
Apcoa Autoparking GmbH, D-Stuttgart Verwaltung von Parkanlagen/Parkservice

Asytec GmbH,
D-Wiesbaden

Kassenautomaten, Kreditkartensysteme, Leitsysteme, Parkhaussysteme

Axxteq GmbH,
D-Aachen

Parkhaussysteme

Be/barmatic Parksysteme GmbH,
D-Duisburg

Barcodesysteme; Drehkreuze; Kassenauto-maten; Parkhaussysteme; Poller / Bügel; Schranken
Bilfinger & Berger Parking GmbH, D-Wiesbaden Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks, Verwaltung von Parkanlagen/Parkservice

Bremicker Verkehrstechnik GmbH & Co KG, 
D-Weilheim i.Ob.

Beschilderung, Einzelplatzzählsysteme, Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik), Kassenautomaten, Leit-systeme, Magnetkarten, Parkhaussysteme, Parkscheinautomaten, Parkuhren, Poller/Bügel, Schranken, Verkehrstechnik,

Buchberger Profilsysteme GmbH,
D-Hofstetten

Fugenprofile

Cummins-Allison GmbH,
D-Baesweiler

Münzprüfer, Münzzählgeräte

Dambach-Werke GmbH,
D-Gaggenau

Ampeln, Beschilderung, Einzelplatz-zählsysteme, Leitsysteme, Parkschein-automaten, Parkuhren, Verkehrstechnik, Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

Dammann-Marketing,
D-Lübbecke

Werbung/ Marketing – Parken mit der GeldKarte, Marketingkonzept zur Steigerung der Attraktivität des Parkens

DEKOM Videosecurity & Network GmbH,
D-Hamburg+

Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

De La Rue Systems GmbH,
D-Mörfelden-Walldorf

Münzzählgeräte, Banknotenprüfgeräte

DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH,
D-Kiel

Kassenautomaten, Parkhaussysteme, Schranken, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen, Barcodesysteme, Dauerparkverwaltung, Kreditkartensysteme

Diagramm Halbach,
D-Schwerte

Parktickets

Donges Stahlbau GmbH,
D-Darmstadt

Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

DSD-Hilgers Bausystem GmbH,
D-Leinfelden-Echterdingen

Parkhaussysteme
Ebm, elektro-bau-montage, D-Osnabrück Leitsysteme
EFKON AG,
A-Graz
Chipkarten, Verkehrstechnik, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

ELKA Torantriebe GmbH & Co. Betriebs  KG,
D-Tönning

Schranken; Mechanische Parkanlagen; Zu-fahrts- und Abfahrtskontrollen

FD Fleischhauer Datenträger und –service GmbH & Co. KG,
D-Bochum*

Chipkarten, Magnetkarten, Tickets

Feig Electronic GmbH,
D-Weilburg-Waldhausen

Schranken; Türen / Tore; Verkehrstechnik; Zufahrts- und Abfahrtskontrollen; Einzel-platzzählsysteme; Sensoren

GOLDBECK Bau GmbH,
D-Bielefeld

Schlüsselfertige Erstellung von Park-häusern und Parkdecks; Beratung in Finanzierung, Bau u. Betreibung von Garagenanlagen

Graphikon GmbH,
D-Berlin

Automatische Kennzeichenerkennung

Hectronic GmbH,
D-Bonndorf

Parkscheinautomaten

Heidelberger Bauchemie GmbH,
D-Leimen

Betonsanierung, Oberflächenbeschichtungen

Hermann Automation GmbH,
D-Mengerskirchen

Kurzparkersysteme, Barcodetechnik, Parkchiptechnik (Transponder), ec- und GeldKartensysteme, Magnetschlüsselsysteme für Dauerparker, Schrankenanlagen, Fertiginduktionsschleifen, Zufahrts- und Zugangskontrollsysteme

Höft + Wessel Metric Parking,
D-Hannover

Handcomputer, Kassenautomaten, Parkscheinautomaten, Schranken
Horizont Signaltechnik GmbH,
D-Korbach
Ampeln, Leitsysteme, Markierungsfolien, Poller/Bügel, Verkehrstechnik

ICA Chipkartensysteme,
D-Dortmund

Chipkarten, Kassenautomaten, Parkhaus-systeme, Schranken, Verkehrstechnik

Ingenieurbüro West,
D-Borken+

Planungsbüro

I-To-I GmbH,
D-Hamburg

Dauerparkverwaltung, Videosysteme, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen, Sicherheitseinrichtungen

Japan Cash Machine GmbH,
D-Düsseldorf

Banknotenprüfgeräte, Münzzählgeräte

Kemper System GmbH & Co. KG,
D-Vellmar

Oberflächenbeschichtungen, Parkhaussysteme

Klemmfix GmbH.
D-Backnang+

Verkehrstechnik

Magnetic Autocontrol GmbH,
D-Schopfheim

Einzelplatzzählsysteme, Kassenautomaten, Parkhaussysteme, Poller/Bügel, Schranken

MEWA GmbH,
D-Oelsnitz/ Erzgebirge

Parkscheinautomaten, Poller/Bügel

Meyer-electronic,
D-Borken

Notrufanlagen; Sprech- und Meldesysteme; Videosysteme

MIGUA Fugensysteme GmbH & Co. KG,
D-Wülfrath

Fugenprofile
N & P Industriereinigung GmbH, D-Groß-Zimmern Reinigungsgeräte und -maschinen

Nagels Druck Kempen GmbH,
D-Kempen

Tickets

Nagler Automaten Technik GmbH,
D-Luhe-Wildenau

Parkscheinautomaten

Novenco B.V.,
Burkhardt Projekt GmbH,
D-Guntersblum

Lüftung/ Co-Warnanlagen

PAG Parkhaus AG,
D-Karlsruhe

Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

Parkautomatic Hans Farmont GmbH,
D-Düsseldorf

Dauerparkverwaltung, Kassenautomaten, Parkscheinautomaten, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

Park-Bau GmbH,
D-Borken

Beratung in Finanzierung, Bau und Be- treibung von Garagenanlagen; Finanzierung / Beratung; Planungsbüros; Verwaltung von Parkanlagen / Parkservice

Parkhausges. Dr. K. F. Hüfner KG,
D-Stuttgart

Beratung in Finanzierung, Bau u. Betreibung von Garagenanlagen, Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks, Verwaltung von Parkanlagen/Parkservice

Parkhaus Südwest GmbH & Co. Betriebs KG,
D-Borken+

Verwaltung von Parkanlagen/Parkservice

PeinigerRöRo GmbH,
D-Gelsenkirchen

Betonsanierung, Brandschutz, Oberflächenbeschichtungen
PILOMAT® T.I.F. Elletronica S.r.l., I-Gorle Poller/Bügel

Pms Werbe-Druck-Service GmbH,
D-Neustadt

Parkscheinautomaten, Tickets, Verwaltung von Parkanlagen/Parkservice, Werbung
Privapark Deutschland, D-Bad Wimpfen Poller/Bügel, Schranken

PSB – Deutschland,
D-Pinneberg

Lüftung/ Co-Warnanlagen

R + R Parkhaus Bauträger KG, D-Borken+

Sanierung von Parkbauten

S-CARD Service GmbH,
D-Stuttgart

Finanzierung/Beratung, Kreditkartensysteme

Scheidt & Bachmann GmbH,
D-Mönchengladbach

Barcodesysteme; Dauerparkverwaltung; Kassenautomaten; Kreditkartensysteme; Parkhaussysteme; Schranken; Zufahrts- und Abfahrtskontrollen
Schlumberger Elkon GmbH, D-Kiel Dauerparkverwaltung; Einzelplatzzähl-systeme; Kassenautomaten; Kreditkarten-systeme; Parkhaussysteme; Parkschein-automaten; Schranken; Zufahrts- und Ab-fahrtskontrollen

Schneider Intercom, D-Erkrath

Notrufanlagen, Sprech- und Meldesysteme, Videosysteme

Sehna GmbH,
D-Bergneustadt

Tickets, Werbung

Siemens AG, Intelligent Traffic Systems, D-München

Einzelplatzzählsysteme, Kassenautomaten, Leitsysteme, Parkhaussysteme, Parkscheinautomaten, Sensoren, Verwaltung von Parkanlagen/Parkservice, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen, Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik), Finanzierung/Beratung

Ski Data AG,
A-Gartenau

Kassenautomaten, Parkhaussysteme, Schranken, Tickets
Smart Park Europa,
NL-Rotterdam
Parkuhren

SPK Engineering & Construction,
CH-Renens

Mechanische Parkanlagen

Spillner Consult GmbH,
D-Hamburg

Oberflächenbeschichtungen

Tag Master AB,
S-Kista

Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

Tedema GmbH,
D-Obersulm

Betonsanierung, Oberflächenbeschichtun-gen
Triflex Beschichtungs-systeme GmbH & Co. KG, D-Minden Oberflächenbeschichtungen

Wayss & Freytag Bauwerkserhaltung,
D-Frankfurt

Betonsanierung, Planungsbüro

Weiss-Electronic GmbH,
D-Trier

Ampeln, Leitsysteme, Sensoren, Verkehrstechnik

Westfalia Parking-Systems GmbH & Co. KG,
D-Dortmund

Mechanische Parkanlagen

WSA electronic GmbH & Co. KG,
D-Altendambach

Parkscheinautomaten

Züblin Systembau AG,
D-Stuttgart

Oberflächenbeschichtungen, Parkhaussysteme, Planungsbüros, Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

Stand: 19. Juni 2001
Den Ausstellerkatalog erhalten Sie über:
gth@parkhausverband.de