Veranstaltung Kompetenzforum 2022

Kompetenzforum Parken 29. November 2022

29. November 2022 – Würzburg

Informationen folgen


Electrify my Parkhaus – Motivationen, Ansätze und Beispiele guter Praxis – Manfred Schmid1,77 MBMehr
Ergebnisse einer aktuellen Umfrage in der Energiewirtschaft zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – Dr. C. Brasse3,54 MBMehr
Podiumsdiskussion: Herausforderung E-Mobilität – Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Erwartungen – T. Wolny214,18 KBMehr
Brandgefahr Elektrofahrzeug? Erkenntnisse aus der Unfallforschung und resultierende Anforderungen an Mittel- und Großgaragen – M. Egelhaaf und L. Inderthal5,98 MBMehr
Die neuen EAR – Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs – M. Wendler1,11 MBMehr
Typische (System-) Bauweisen für Decken in Parkbauten aus der Sicht eines Parkhausplaners und sich daraus ergebende Konsequenzen für den Betrieb – Dr. I. Irmscher7,26 MBMehr
Die verkehrlichen Wirkungen einer Anti-Stau-Gebühr in München – Prof. Dr. O. Falck1,52 MBMehr
Nein zur autofreien Stadt – das Sterben der Innenstädte muss verhindert werden – Dr. M. Haberland5,82 MBMehr
Attraktive Stadtzentren sind erreichbar – Parkhäuser als Standortvorteil – F. Simon4,78 MBMehr
Die Verkehrswende für München – Abschied von der autogerechten Stadt – G. Dunkel4,64 MBMehr

Programm


Moderation: Johannes Keppner

08:00-09:30Öffnung Tagungsbüro und Begrüßungskaffee
09.30-09:50Begrüßung und aktuelle Verbandsthemen
Michael Kesseler, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Parken e.V.
Themenschwerpunkt 1: Elektromobilität
09.50-10.15Electrify my Parkhaus – Motivationen, Ansätze und Beispiele guter Praxis
Manfred Schmid, i-sme GmbH
Neben regulatorischen Rahmenbedingungen übt auch der stark wachsende Anteil an Elektrofahrzeugen auf unseren Straßen Druck auf Parkhausbetreiber aus, ihre Objekte mit Ladeinfrastruktur auszustatten. Der Vortrag leitet aus diesen Rahmenbedingungen eine praxistaugliche Umsetzungsstrategie ab, bestehend aus der nutzergruppenspezifischen Bedarfsprognose, dem erwartbaren Lastgang, der Optionen eines Lastmanagements sowie den zu erwartenden Kosten.
10.15-10.45Ergebnisse einer aktuellen Umfrage in der Energiewirtschaft zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität
Dr. Claudia Brasse, Claudia Brasse Consulting
Der Anteil von E-Fahrzeugen und Plug-In Hybriden liegt inzwischen bei gemeinsam mehr als 20 Prozent der monatlichen Neuzulassungen. In diesem Zusammenhang wird die Ladeinfrastruktur oft als Engpassfaktor für den Hochlauf der E-Mobilität genannt. Bislang betreiben Energieversorger einen Großteil dieser Infrastruktur, doch auch Automobilkonzerne, Tankstellenbetreiber und andere Akteure positionieren sich mit Lade-Angeboten. Wie beurteilt die Energiewirtschaft den Status? Die zugehörige Studie wird im Herbst veröffentlicht werden.
10.45-11.30Podiumsdiskussion: Herausforderung E-Mobilität und Laden – Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Erwartungen (Arbeitstitel)
Dr. Claudia Brasse, Inhaberin Claudia Brasse Consulting
Markus Emmert, Vorstand Bundesverband eMobilität e.V.
Michael Kesseler, Vorsitzender des Vorstands Bundesverband Parken
Gerald Krebs, stellv. Vorsitzender des Vorstands Bundesverband Parken
Dr. Meike Niedbal, Leiterin Produkt- und Portfoliomanagement DB Station&Service AG
Tobias Wolny, Senior Politica Advisor, BP Europa SE
11.30-11.50Kommunikations- und Kaffeepause
11.50-12.20Brandgefahr Elektrofahrzeug? Erkenntnisse aus der Unfallforschung und resultierende Anforderungen an Mittel- und Großgaragen
Marcus Egelhaaf und Lars Inderthal, DEKRA Unfallforschung
Ein brennendes Fahrzeug kann in einem Parkhaus erhebliche Schäden verursachen, die neben Instandsetzungskosten auch oft einen mehrmonatigen Nutzungsausfall nach sich ziehen. Die DEKRA Sachverständigen aus den Bereichen Unfallforschung und Gebäudetechnik geben einen Überblick darüber, wie sich das Brandverhalten durch die zukünftig immer häufiger anzutreffenden Elektrofahrzeuge verändert und welche Auswirkungen das auf Gebäude und Infrastruktur hat.
12.20-12.40Die neuen EAR – Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs
Mirko Wendler, Mirko Wendler GmbH
Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen FGSV hat eine neue Fassung der EAR erarbeitet. Was sind die wesentlichen Unterschiede zur bisherigen Fassung EAR 2005? Was wurde nicht berücksichtigt?
12.40-13.00Typische (System-) Bauweisen für Parkbauten aus der Sicht eines Parkhausplaners und sich daraus ergebende Konsequenzen für den Betrieb
Dr. Ilja Irmscher, GIVT mbH
Parkhaus ist nicht gleich Parkhaus. Vor allem in Bezug auf die marktüblichen Bauweisen, die meistens auf bautechnisch und wirtschaftlich optimierten Technologien beruhen, gibt es eine Reihe von Spezifika, die betrieblich und bei der späteren Instandsetzung sehr unterschiedliche Erfordernisse und Lebensdauerzyklen bewirken. Einige Elemente dieser Bauweisen werden zudem auch bei Tiefgaragen verwendet.
13.00-14.00Mittagspause
Themenschwerpunkt 2: Innerstädtischer Verkehr
14.00-14.30Die verkehrlichen Wirkungen einer Anti-Stau-Gebühr in München
Prof. Dr. Oliver Falk, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
München zählt mittlerweile zu den staureichsten Städten Europas. Dabei rührt der Stau nicht nur vom fließenden, sondern auch vom „ruhenden Verkehr“, also dem Parkplatzsuchverkehr her. In dem Projekt wird empirisch untersucht, inwiefern die Bepreisung des fließenden und des ruhenden Straßenverkehrs in München eine verkehrliche Wirkung entfalten kann. Und wie damit ein verkehrspolitischer Impuls zur Vermeidung der Überbeanspruchung des knappen „Angebots Straße“ in der Innenstadt und der Region München gegeben werden kann.
14.30- 15.00 Nein zur autofreien Stadt – das Sterben der Innenstädte muss verhindert werden
Dr. Michael Haberland, Mobil in Deutschland e.V.
Städte funktionieren nur mit einer guten und effizienten Mobilität. Verkehrsmittel Nr. 1 in Deutschland ist und bleibt das Auto. Das gilt für Pendler, Berufsfahrer, Familien und Senioren. Autos aus der Stadt auszusperren, macht Städte unattraktiv, mindert die Kaufkraft und fördert damit das Sterben der Innenstädte.
15.00-15.30Attraktive Stadtzentren sind erreichbar – Parkhäuser als Standortvorteil
Frank Simon, Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V.
Das Stadtmarketing setzt sich für Stadt- und Ortsteilzentren mit einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität ein. Deren Erreichbarkeit sollte für alle Bevölkerungsgruppen möglichst gut und stadtverträglich gewährleistet sein. Parkhäuser können für die Erreichung dieser Ziele eine entscheidende Rolle spielen.
15.30-16.00Das neue Mobilitätskonzept von München (Arbeitstitel)
Georg Dunkel, Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München
Mit der Gründung des Mobilitätsreferates am 1. Januar 2021 wurden die Kompetenzen und Zuständigkeiten für die Planung und Steuerung der Mobilität in München in einer Einheit gebündelt. Das Mobilitätsreferat ist zentraler Ansprechpartner für alle strategischen Belange der Mobilität und des Verkehrs in München.
16.00-16.15
Schlusswort
Michael Kesseler, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Parken e.V.
16.15-17.00Abschlusskaffee


Moderation: Johannes Keppner

08:00-09:30Öffnung Tagungsbüro und Begrüßungskaffee
09.30-09:50Begrüßung und aktuelle Verbandsthemen
Michael Kesseler, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Parken e.V.
Themenschwerpunkt 1: Elektromobilität
09.50-10.15Electrify my Parkhaus – Motivationen, Ansätze und Beispiele guter Praxis
Manfred Schmid, i-sme GmbH
Neben regulatorischen Rahmenbedingungen übt auch der stark wachsende Anteil an Elektrofahrzeugen auf unseren Straßen Druck auf Parkhausbetreiber aus, ihre Objekte mit Ladeinfrastruktur auszustatten. Der Vortrag leitet aus diesen Rahmenbedingungen eine praxistaugliche Umsetzungsstrategie ab, bestehend aus der nutzergruppenspezifischen Bedarfsprognose, dem erwartbaren Lastgang, der Option eines Lastmanagements sowie den zu erwartenden Kosten.
10.15-10.45Ergebnisse einer aktuellen Umfrage in der Energiewirtschaft zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität
Dr. Claudia Brasse, Claudia Brasse Consulting
Der Anteil von E-Fahrzeugen und Plug-In Hybriden liegt inzwischen bei gemeinsam mehr als 20 Prozent der monatlichen Neuzulassungen. In diesem Zusammenhang wird die Ladeinfrastruktur oft als Engpassfaktor für den Hochlauf der E-Mobilität genannt. Bislang betreiben Energieversorger einen Großteil dieser Infrastruktur, doch auch Automobilkonzerne, Tankstellenbetreiber und andere Akteure positionieren sich mit Lade-Angeboten. Wie beurteilt die Energiewirtschaft den Status? Die zugehörige Studie wird im Herbst veröffentlicht werden.
10.45-11.30Podiumsdiskussion: Herausforderung E-Mobilität – Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Erwartungen
Dr. Claudia Brasse, Inhaberin Claudia Brasse Consulting
Markus Emmert, Vorstand Bundesverband eMobilität e.V.
Michael Kesseler, Vorsitzender des Vorstands Bundesverband Parken
Gerald Krebs, stellv. Vorsitzender des Vorstands Bundesverband Parken
Dr. Meike Niedbal, Leiterin Produkt- und Portfoliomanagement DB Station&Service AG
Tobias Wolny, Leiter External Affairs, BP Europa SE
11.30-11.50Kommunikations- und Kaffeepause
11.50-12.20Brandgefahr Elektrofahrzeug? Erkenntnisse aus der Unfallforschung und resultierende Anforderungen an Mittel- und Großgaragen
Marcus Egelhaaf und Lars Inderthal, DEKRA Unfallforschung
Ein brennendes Fahrzeug kann in einem Parkhaus erhebliche Schäden verursachen, die neben Instandsetzungskosten auch oft einen mehrmonatigen Nutzungsausfall nach sich ziehen. Die DEKRA Sachverständigen aus den Bereichen Unfallforschung und Gebäudetechnik geben einen Überblick darüber, wie sich das Brandverhalten durch die zukünftig immer häufiger anzutreffenden Elektrofahrzeuge verändert und welche Auswirkungen das auf Gebäude und Infrastruktur hat.
12.20-12.40Die neuen EAR – Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs
Mirko Wendler, Mirko Wendler GmbH
Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen FGSV hat eine neue Fassung der EAR erarbeitet. Was sind die wesentlichen Unterschiede zur bisherigen Fassung EAR 2005? Was wurde nicht berücksichtigt?
12.40-13.00Typische (System-) Bauweisen für Decken in Parkbauten aus der Sicht eines Parkhausplaners und sich daraus ergebende Konsequenzen für den Betrieb
Dr. Ilja Irmscher, GIVT mbH
Parkhaus ist nicht gleich Parkhaus. Vor allem in Bezug auf die marktüblichen Bauweisen, die meistens auf bautechnisch und wirtschaftlich optimierten Technologien beruhen, gibt es eine Reihe von Spezifika, die betrieblich und bei der späteren Instandsetzung sehr unterschiedliche Erfordernisse und Lebensdauerzyklen bewirken. Einige Elemente dieser Bauweisen werden zudem auch bei Tiefgaragen verwendet.
13.00-14.00Mittagspause
Themenschwerpunkt 2: Innerstädtischer Verkehr
14.00-14.30Die verkehrlichen Wirkungen einer Anti-Stau-Gebühr in München
Prof. Dr. Oliver Falck, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
München zählt mittlerweile zu den staureichsten Städten Europas. Dabei rührt der Stau nicht nur vom fließenden, sondern auch vom „ruhenden Verkehr“, also dem Parkplatzsuchverkehr her. In dem Projekt wird empirisch untersucht, inwiefern die Bepreisung des fließenden und des ruhenden Straßenverkehrs in München eine verkehrliche Wirkung entfalten kann. Und wie damit ein verkehrspolitischer Impuls zur Vermeidung der Überbeanspruchung des knappen „Angebots Straße“ in der Innenstadt und der Region München gegeben werden kann.
14.30- 15.00 Nein zur autofreien Stadt – das Sterben der Innenstädte muss verhindert werden
Dr. Michael Haberland, Mobil in Deutschland e.V.
Städte funktionieren nur mit einer guten und effizienten Mobilität. Verkehrsmittel Nr. 1 in Deutschland ist und bleibt das Auto. Das gilt für Pendler, Berufsfahrer, Familien und Senioren. Autos aus der Stadt auszusperren, macht Städte unattraktiv, mindert die Kaufkraft und fördert damit das Sterben der Innenstädte.
15.00-15.30Attraktive Stadtzentren sind erreichbar – Parkhäuser als Standortvorteil
Frank Simon, Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V.
Das Stadtmarketing setzt sich für Stadt- und Ortsteilzentren mit einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität ein. Deren Erreichbarkeit sollte für alle Bevölkerungsgruppen möglichst gut und stadtverträglich gewährleistet sein. Parkhäuser können für die Erreichung dieser Ziele eine entscheidende Rolle spielen.
15.30-16.00Die Verkehrswende für München Abschied von der autogerechten Stadt
Georg Dunkel, Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München
Basierend auf dem im Juni 2021 vom Münchner Stadtrat beschlossenen Entwurf der Mobilitätsstrategie 2035, dem fachlich integrierten Konzept für die Verkehrswende in München, sollen die Ziele für eine am Menschen orientierten Mobilität anhand der Leitbilder “Lebensqualität + Allgemeinwohl, Erreichbarkeit + Aufenthaltsqualität” sowie einer neuen Definition von Leistungsfähigkeit vorgestellt werden. Im zweiten Teil des Vortrags wird anhand ausgewählter Projekte und Maßnahmen, wie der autofreien Altstadt, der Radverkehrsförderung, saisonaler Stadträume oder der Mobilität im Wohnungsbau, die Verkehrswende in der Praxis betrachtet.
16.00-16.15
Schlusswort
Michael Kesseler, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Parken e.V.
16.15-17.00Abschlusskaffee

Veranstaltungen
des Verbandes

20th EPA Congress and Exhibition

12.-14. September 2022
Brüssel

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Kompetenzforum 2022

29. November 2022
Würzburg

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PARKEN 2023

28.-29. Juni 2023
RMCC, Wiesbaden

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